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SoundHouse auf dem Sandhäuser Weihnachtsmarkt

Auch dieses Jahr waren wir mit einem SoundHouse-Zelt auf dem Weihnachtsmarkt in Sandhausen vertreten. Das eingespielte Team bot trotz Regen und Sturm allerlei Leckereien wie Flammkuchen, Tortellini und Schafskäsepfännchen an, um eine gute Grundlage für den Glühwein, gerne auch mit Schuss, zu schaffen. Dank eines Wärmepilzes war es im Zelt auch angenehm warm.

Am Sonntag um 16.30 h hatten wir dann unseren letzten Auftritt in diesem Jahr.  Im Schulhof durften wir nochmal einen kleinen Auszug aus unserem letzten Konzert „Moments of Time“ den Weihnachtsmarktbesuchern darbieten. Und wir hatten wirklich Glück. Hatte es vorher und hinterher geregnet, blieb uns Petrus während unseres Auftritts wohlgesinnt.
Wir starteten mit dem wunderschönen Lied „You raise me up“. Mit dem Song „Get on Board“ vom Oslo Gospel Choir und „Down in the Valley to pray” ging es weiter. Zum Abschluss sangen wir „Scarborough Fair“ und „Nine hundred Miles“. Die Auswahl der schönen Lieder sorgte dafür, dass uns verziehen wurde, dass dieses Mal kein Weihnachtlied dabei war. Wir gelobten aber für nächstes Jahr Besserung.

Weihnachtsmarkt Sandhausen 1.jpg   Weihnachtsmarkt Sandhausen 2.jpg


„Ein Feuerwerk der Endorphine...“

... erwartete die Konzertbesucher von „Moments of Time“ am Samstagabend in der fast ausverkauften Festhalle in Sandhausen. Der Chor Soundhouse hatte nach sieben Jahren mit den Gemeinschaftskonzerten „Soundhouse and Friends“ endlich einmal wieder etwas von sich alleine hören lassen. Hier bewiesen die rund 40 Sängerinnen und Sänger um den Dirigenten, Thomas Hambrecht, dass sich die lange Wartezeit gelohnt hat.

Stimmungsvoll leitete Soundhouse die Momente der Musikgeschichte mit Baba Yetu, dem auf Suaheli gesungenen Gebet „Vater Unser“ ein. Hierauf folgten „When you believe“, mit einem eindrucksvoll auf Hebräisch gesungenen Teil, aus dem Disneyfilm „Der Prinz von Ägypten“ sowie das solistische Stück „Colours of the wind“ aus dem Film „Pocahontas“. Dieser Titel wurde von der Solistin, Uschi Köhler, besonders gefühlvoll vorgetragen. Nach Pocahontas und der Entdeckung Amerikas, leitete eine moderne Version der alten irischen Volkweise „Scarborough Fair“ die Zeit der Auswanderung nach Amerika ein.

Bei Kerzenlicht wurden die Zuschauer mitgenommen ins Leben der Siedler, die Gott für die heile Ankunft in einem neuen und unbekannten Land dankten mit „Thank be to God“. Man sah sich durch eine Gruppe von Auswandererkindern mitten in das einfache und auch arbeitsame Leben dieser Pioniere Amerikas versetzt und lauschte so „Nine Hundred Miles“, einem Lied über den Eisenbahnbau in den Westen, das gekonnt von einer Kleingruppe eingeleitet wurde. „Down to the valley to pray“ beendete diesen Zeitabschnitt.

Angekommen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, begann mit einem Ausflug in den Swing durch verschiedene Titel von Ray Charles die Zeit des Rock and Roll. Der Musikstil hatte sich im Laufe der Zeit unaufhaltsam und entgegen aller Verbote verändert. Die Siebziger mit Titeln wie „Pinball Wizard“ von the Who und der Soulnummer „September“ nahmen das Publikum ebenso mit, wie das chillige „Sitting on the dock of a bay“, das von der Kleingruppe interpretiert wurde.

Hier hatte Soundhouse auch visuell einiges zu bieten und begleitete den Wechsel zwischen den verschiedenen Musikstilen durch den gezielten Einsatz von passenden Accessoires.

Nach der Pause ging es gleich fetzig weiter mit „Crazy little thing called love“ von Queen und Bon Jovis Protestsong, „Living on a prayer“. Der Funke sprang von Anfang an über und das Publikum ließ sich schnell vom „Soundhouse-Groove“ mitreißen. Der Chor setzte hier auf wenige, dafür aber akzentuierte Moves und Stellungswechsel und spiegelte so auch optisch die Individualität und Vielfalt der Sänger wider. Hier hat sich die Mühe unserer Choreo-Feen: Barbara Dörfer, Petra Barie und Marion Müller gelohnt. Mit dem Duett „I`m so excited“, gesungen von Martina Woschko und Uschi Köhler, gaben die Solistinnen im Zusammenspiel mit der Band absolut mitreißend die Stimmung im Saal wider - es knisterte geradezu.

Hier kam Soundhouse die Band zu Gute, die den Gesang unaufdringlich und in genau dem richtigen Maße begleitete. Was wären Songs von Queen, Bon Jovi, The WHO oder Coldplay ohne den Groove einer Band. Mit Hans-Peter Breiter an der Gitarre, Dirk Rimmler am Schlagzeug, Roland Nießner am Bass und Alex Götz am Keyboard konnten einmal mehr regional bekannte und erfahrene Musiker gewonnen werden. Es war spürbar, wieviel Spaß Chor und Band zusammen auf der Bühne hatten.

Auch der Chorleiter Thomas Hambrecht wusste das Publikum wieder zu überraschen und zeigte seine pianistischen Fähigkeiten in einem Instrumentalstück, bei dem sämtliche Gliedmaßen zum Einsatz kamen. Die Energie und das Herzblut, das in diesem Vortag zum Vorschein kam, lassen erahnen, wie es ihm gelingt die Sänger des Chores zu motivieren.

Danach kam die Überleitung zum modernen Gospel mit Stücken des Oslo Gospel Choir. Hier traten erneut die zwei Darsteller der Badischen Landesbühne Bruchsal in Erscheinung, die die Zuschauer routiniert mit auf die musikalische Zeitreise nahmen. Immer wieder gelang es Hannes und Christoph Hochsmann mit ihrem in Dialogform geführten Ausflügen in die verschiedenen historischen Zusammenhänge, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Dies konnte jedoch nur gelingen, da unsere motivierten Sänger, Christian Niemann und Barbara Dörfer sowie Thomas Hirscher unser Autor aus den eigenen Reihen, viel Recherchearbeit geleistet haben.

Angekommen in der Neuzeit ging das Konzert mit „Happy“ und dem Coldplaysong „A sky full of stars“ seinem Ende zu. Angefeuert durch den nicht mehr enden wollenden Applaus des Publikums ließ es sich Soundhouse natürlich nicht nehmen, die Party mit zwei Zugaben zu Ende zu bringen. Mit Recht durften sie so Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ singen - denn „Ein Feuerwerk der Endorphine - ein Feuerwerk zog durch die Nacht!“ - Treffender kann man dieses Konzert nicht beschreiben.

Bericht: E. H.

Moments of Time



PETRUS MUSS EIN SANDHÄUSER SEIN!!!!!

Was war DAS für eine Kerwe..... DER HIT!
Kann sich überhaupt noch jemand daran erinnern, wann wir das letzte Mal im oder vor dem Zelt im T-SHIRT saßen und feierten?

Schon der Anfang der Kerwe war klasse. Unsere Abordnung beim Umzug rührte bei strahlendem Sonnenschein kräftig die Werbetrommel für unser Konzert am 17. November, was dazu beigetragen hat, dass bereits die ersten Konzertkarten direkt im Zelt verkauft wurden.
Während die einen durch die Straßen zogen, waren die anderen bereits im Zelt, um die letzten Vorbereitungen für die große Party zu treffen. So war es möglich, dass wir unseren Gästen bereits bei Zeltöffnung unser komplettes Essen anbieten konnten. Und das wurde kräftig genutzt. 3 Tage lang boomte es in unserem Zelt. Wir waren kräftig gefordert, aber es hat sich gelohnt. Wir haben viel Lob für unser Essensangebot, aber auch für unseren Einsatz, bekommen. Wir bekamen oft zu hören, dass wir sehr gute Gastgeber mit freundlichen Helferinnen und Helfer wären. Und auch wenn ab und zu mal ein kleines Missgeschick passiert ist (wir sind ja schließlich Amateure), haben sich unsere Gäste bei uns wohl gefühlt. DAS war für uns das Wichtigste.

Wir möchten uns von Herzen bei allen fleißigen Helfern bedanken, die VOR, WÄHREND und NACH der Kerwe mit ganz viel Einsatz und Herzblut dazu beigetragen haben, dass wir wieder eine tolle Kerwe auf die Beine gestellt haben. OHNE EUCH wäre das nicht möglich.
Und natürlich auch ein herzlichen DANKESCHÖN an alle, die uns in unserem Zelt besucht haben.

Und wie bereits jeder weiß: NACH der Kerwe ist VOR dem Konzert. Dazu laden wir auch heute gerne ein.
Karten gibt es in der Hardtwald- und Burg-Apotheke in Sandhausen, bei La Matita und bei den Sängerinnen und Sänger.


SING - SING - SING 

Ein großes Ereignis wirft schon seine Schatten voraus. Wir fiebern schon jetzt unserem großen Konzert im November entgegen. Doch bis dahin gibt es für uns noch ganz viel Arbeit. Aus diesem Grund trafen wir uns letzte Woche zu unserem ersten Probewochenende. Und was sollen wir sagen? ES WAR SUPER! In knapp 7 Stunden arbeiteten wir intensiv und effektiv an unserem Repertoire.

In den Ferien steht wieder Stimmbildung mit Julia auf dem Programm und ab September geht es dann an den Feinschliff! Wir alle sind schon voller Vorfreude auf den großen Tag.

Also wir sind auf jeden Fall dabei. Für Euch heißt es:

 


It´s Summertime!

Am letzten Sonntag feierten wir unser legendäres "SoundHouse-Sommerfest" im Walter-Reinhard-Stadion in Sandhausen. Unsere beiden Festausschuss-Damen Christine und Petra luden ein zur "Kulinarischen WM"!
Mitspielen durfte wie immer die ganze Familie. Statt Tore zu schießen gab es Spezialitäten aus den WM-teilnehmenden Ländern. Und das sind immerhin 32! Es war eine unglaubliche Vielfalt an Leckereien. Vom deutschen Kartoffelsalat über den mexikanischen Salat bis zur schwedischer Pizza war alles dabei.
Es gab aber auch eine Mitspielerin, die noch nicht mitbekommen hatte, dass Italien dieses Jahr nicht am Start war. Die Tomaten-Mozzarella wurden aber trotzdem verputzt!
Auch Petrus war mit strahlendem Sonnenschein mit von der Partie. So konnten wir unter freiem Himmel schlemmen und feiern.
Unser Dreamteam vom Festausschuss hatten dann auch noch ein WM-Quiz vorbereitet. Allerdings waren das sehr knifflige Fragen, sodass keiner der Mitspieler alle Antworten richtig hatte. Doch es gab einen Gewinner. Und wer sollte es anders sein, als unser größter Fußballfan Thomas Hirscher! Er erhielt den Pokal für die meisten richtigen Antworten.
Alles in Einem war es ein tolles Fest. Ein herzliches Dankeschön geht an Christine und Petra, die sich auch dieses Jahr wieder ganz viel Mühe gegeben haben, dass wir unsere Chorgemeinschaft feiern konnten. Es war ein schöner Abschluss unserer intensiven Arbeit für unser Konzert am 17. November, bevor wir dann Ende des Monats in die verdiente Sommerpause gehen.

Sommerfest 2018



Ein gelungenes Benefizkonzert in Sandhausen

Am letzten Samstag durften wir Teil eines tollen Benefizkonzertes in der Evang. Kirche in Sandhausen sein. Zu Gunsten des Ökumenischen Helferkreises, der AWO und des Sozialfonds der Gemeinde trafen sich Sandhäuser Chöre und Solisten, um für die gute Sache gemeinsam einen wunderschönen, musikalischen Abend zu gestalten.
Bereits um 16.00 h wurden die Pforten geöffnet. Bei leckerem, internationalem Fingerfood und kalten Getränken war genug Zeit, um sich kennenzulernen und interessante Gespräche zu führen, bevor das Konzert um 17.00 h mit den Kinder- und Jugendchören begann.
Nach einer kurzen Pause folgten dann die Erwachsenenchöre. Es war ein buntes Potpourri, sodass für jeden etwas dabei war. Und wo bekommt man schon so viele Chöre auf einmal zu hören!
Unser Chor war zum Schluss dran. Mit "Swingin´with the saints" brachten wir nochmal Schwung in die Kirche. Das Stück, ein "Traditional Spiritual" ist ein Medley aus den bekannten Liedern "Swing Low, Sweet Chariot" und "When The Saints Go Marching In".
Mit dem wunderschönen Gospel "Thanks be to God" konnten wir zeigen, dass SoundHouse auch leise kann.
Als letztes Lied sangen wir "Get on Board" - ein weiterer Song des "Oslo Gospel Choir", den wir in unser Repertoire aufgenommen haben.
Wenn Sie dieses Lied gerne "fehlerfrei" ?? hören möchten (und natürlich auch die beiden anderen Lieder), haben Sie im November die Gelegenheit.
Wir laden Sie schon jetzt ganz herzlich zu unserem großen Konzert MOMENTS OF TIME am 17. November 2018 in die Festhalle in Sandhausen ein.
Wir möchten uns ganz herzlich beim Ökumenischen Helferkreis für die Einladung und die tolle Organisation bedanken. Wir hoffen von Herzen, dass ganz viele Spenden zusammengekommen sind.
         


SoundHouse on Tour

Soundhouse war wieder unterwegs! Dieses Jahr erkundeten wir die schöne mittelalterliche Stadt Limburg.

In den Schlagzeilen war Limburg in den letzten Jahren durch den Bischof Tebartz van Elst. Wir konnten sein "Monument" nun aus nächster Nähe sehen. Und unserer einhelligen Meinung nach ist es von außen gesehen potthässlich. Es ist von hohen Mauern umgeben, man sieht nur ein dunkelgraues Schieferdach mit langen, schmalen Fenstern, die aussehen wie Kirchenfenster. Unsere Stadtführerin Birgit Eisenbach behauptete, es habe "keine goldenen Wasserhähne" gegeben. Der neue Bischof wollte nicht in einem von Mauern umgebenen Haus wohnen. Nun soll es als Erweiterung des benachbarten Diözesan-Museum dienen. 

Unsere Stimmung war von Anfang an super. Die ersten Sektkorken knallten schon, bevor wir mit unserem Bus beim REWE vorbeigefahren waren. Am Abend führte uns Schwester Martina durch den Limburger Dom. Außer dass wir erfuhren, dass es ein spätromanisches Bauwerk mit Elementen der frühen Gotik ist, 1180-1235 erbaut wurde, auch in den Kriegen nie zerstört  (wie auch die Altstadt Limburg) und 1971 in mittelalterlichen Farben restauriert wurde, hat uns am meisten die Farbenpracht von außen beeindruckt und die wirklich alten Freskengemälde im Inneren, die Fenster von Johannes Schreiter, der auch die Fenster in der Heiliggeistkirche Heidelberg gebaut hat, aber vor allem die Ausstrahlung der Ordensschwester, die offensichtlich vom heiligen Geist erfüllt war. 

An diesem Abend erfüllte auch uns ein Glücksgefühl, denn nach einem kräftigenden Bier und Eis in der Altstadt setzten uns auf dem Heimweg am Waldrand ganz viele Glühwürmchen in Erstaunen, ein Erlebnis, das bei den meisten schon Jahrzehnte zurück lag. 

Am nächsten Tag besichtigten wir Schloss Oranienstein in Diez, das vor vielen hundert Jahren für eine oranische (niederländische) Prinzessin gebaut wurde. Heute ist es die schönste Liegenschaft der Bundeswehr (regionales Sanitätsunterstützungskommando). Erst nach Ausweiskontrolle durften wir das Gelände betreten. Neugier ist hier allerdings gar nicht gern gesehen: als Martina nachschauen wollte, was sich hinter dem Spiegel verbirgt, drohte ihr "standrechtlich erschossen" zu werden, und bei beim Vorauslaufen aus dem Hof wurde Jutta sogar recht barsch zurückgerufen. Neben Infos zur Fürstin, zum Marmor, zum Sanitätsunterstützungskommando und dem Lustgarten erfuhren wir auch, dass der Name und Farbe des niederländischen Königshauses Oranien auf einen südfranzösischen Erbtitel (des Prinzen von Orange) zurück geht. 

Natürlich erfuhren wir auch vieles über die Stadt Limburg von unserer Stadtführerin am nächsten Tag. Wer weiß schon, dass ein "wilder Mann" eine spezielle Fachwerkform bis zum 16. Jahrhundert (ohne Kopfwinkelhölzer) ist? Dass man "steinreich" war, wenn man ein Haus aus Stein bauen konnte? Man hat unter den Jahrhunderten alten Häusern (das älteste von 1289- heute übrigens Domizil des Deutschen Zentrums für Chormusik!) mehrere Mikwen (jüdische Ritualbäder) entdeckt. Die regelmäßigen Bäder in kaltem Grundwasser förderten wohl die Abhärtung, so dass die Pestwelle im Mittelalter die jüdischen Menschen nicht in diesem Ausmaß dezimierte. Der Neid hat den Juden den Vorwurf eingebracht, sie hätten die Brunnen vergiftet. So kam schon vor so langer Zeit der Antisemitismus vor. 

Neben so viel Kultur und Wissenswertem ließen wir es uns in Restaurants, Eiscafes und an lauen Sommerabenden vor der Jugendherberge gut gehen. Einige von uns lernten sogar am späten Abend noch dazu: dass "Acolon" eine Kreuzung aus Dornfelder und Trollinger ist und so gut schmeckt, dass zu fortgeschrittener Stunde der Ellbogen von Martina in Connys Gesicht landete mit Martinas Warnung "Der ist total spitz!" Soviel Fürsorglichkeit innerhalb unserer Chorgruppe begeisterte den Jugendherbergsleiter und wir erhielten die ehrenvolle Aufgabe, des nächtens die Jugendherberge zu bewachen. Diese Aufgabe nahmen wir natürlich gerne an und Petra verkündete "An mir kommt kein Rocker vorbei!".

Und da immer noch viel Wochenende übrig war, konnten wir noch mit dem Schiff von Koblenz nach Oberwesel fahren und das idyllische Rheintal samt Loreley bewundern. Und schließlich profitierte der schöne Ort Bacharach mit seinen mittelalterlichen Fachwerkhäuschen und historischen Weinstuben vom zahlreichen Ausschwärmen von Soundhouse. Eineinhalb Stunden war das Örtchen fest in Sandhäuser Hand. Das ganze Wochenende war mal wieder super organisiert von unserem bewährten Ausflug-Team Angelika und Siegfried, vielen Dank dafür! 

Müde und begeistert von der Geselligkeit und den schönen Erlebnissen kehrten wir sonntags zufrieden und gestärkt für die nächsten Monate wieder nach Hause. Nun können wir umso emsiger am Feinschliff für unser bevorstehendes Konzert am 17.11.18 "Moments of Time" arbeiten. Wenn es uns gelingt, auch nur die Hälfte unserer Lebensfreude und Geselligkeit beim Konzert rüberzubringen, können Sie sich auf ein besonders Konzerterlebnis freuen- ganz nach Soundhouse-Art! 


Bericht: Marion Bender-Krämer


Einen Pokal für´s Pokalregal?!

Am vergangenen Samstag war unser "Soundhouse Chor" zu einem Konzert der besonderen Art eingeladen. Unser Weg führte uns nach Harthausen zu "Mixed Generation", die den Chorwettbewerb "Sing deinen Song" veranstalteten. Hier durften sieben Chöre jeweils drei Lieder im Wettstreit gegeneinander singen. Anschließend wurden vom Publikum die drei besten Songs gewählt. Da wir noch nie an den klassischen Punktwertungssingen und Sängerfesten der traditionellen Chöre teilgenommen haben, war dies eine völlig neue Erfahrung für uns und wir staunten nicht schlecht, als der Preis - flankiert von zwei Securities im Grundschulalter unter Blitzlichtgewitter - hereingetragen wurde. Ein gigantisch hoher Pokal! Höher als jedes Pokalregal, das wir ohnehin nicht besitzen! Also wohin mit dem Ding im Falle eines Sieges?So begannen die Namensvetter des gastgebenden Chores "Mixed Generations" mit drei sehr unterhaltsam und kreativ interpretierten Liedern den Wettstreit. Begleitet von Kajon oder Gitarre brachten sie Zombies auf die Bühne und es gelang ihnen das Publikum mit dem Einsatz von Boomwhackers zu Lollipop zu überraschen.
Danach durfte Soundhouse durchstarten und wir konnten mit "Baba Yetu" und "Get on Board" gleich mit zwei solistisch begleiteten und auch choreografisch gestalteten Songs punkten. So aufgewärmt, gelang es uns mit "Swinging with the Saints" dem Publikum auch unseren rhythmischen Facettenreichtum zu zeigen und die Halle mitswingen zu lassen.
Im Anschluss daran füllte der "Deutsch-Rock-Chor" mit 57 Sängerinnen und Sängern die Bühne und gab dem Lied "Seite an Seite" von Christina Stürmer ein ganz eigenes Bild. Weiter ging es mit "Der Weg" von Herbert Grönemeyer, der seinen Abschluss dann tatsächlich bei Hubert Kah und einem durch das All schwebenden "Major Tom" fand.
Mit - schon dem Namen nach - deutlich weniger Sängerinnen und Sängern entführte dann "Coro Minuetto" , ein Chor unseres ehemaligen Chorleiters Özer Dogan, die Halle auf eine Reise durch das Auenland in die Berge von Mordor. Der Chor trug die Stücke aus den Filmen "Herr der Ringe" und "Hobbit" gekonnt und durch Wechsel der Choraufstellung auch visuell interessant vor.

Von "Just for Fun" aus Mörzheim konnten wir "Hit the Road Jack", das wir auch singen, einmal als Zuhörer genießen und bei Nenas "Wunder geschehen" einmal mehr feststellen wie beliebt unsere Sprache in der aktuellen Chorliteratur wieder ist.
"Da Capo 1854" bot eine Variation von Simon and Garfunkels "The Sound of Silence" und "Fix You" von Coldplay.
Als  Überraschungsgast des Abends stellte sich das Chorensemble "InTakt" aus Offenbach heraus, das sich in seiner Leistung deutlich von den herkömmlichen Vereinen und Chören unterschied. InTakt sang sich mit seinen Liedern "Tatschophonie", einer Persiflage auf unsere Handyabhängigkeit, "Schuhe" von Ina Müller und dem stimmlich wie chorisch perfekt dargebotenen schwedischen Lied "Gabriellas Song" in die Herzen der Zuhörer. So sollte es auch keine Überraschung darstellen, als der Sieger für alle drei Spitzenreitersongs verkündet wurde und der Pokal nach Offenbach ging.
Die Wartezeit während des Votings verkürzte der ebenfalls außer Konkurrenz singende Gastgeberchor aus Harthausen mit seinem Konzertbeitrag und wir durften unseren Preis, eine Kiste Sekt, die sicherlich nach einer der nächsten Proben geleert werden wird, entgegennehmen.
- Wenn wir ehrlich sind, passt die auch viel besser zu uns als ein Pokal ohne Pokalregal!

Bericht: Eva Hambrecht


Sing deinen Song!

Das ist das Motto eines Jubliäumskonzertes unserer Chorfreunde "Mixed Generation" aus Harthausen.

Wir haben uns riesig über die Einladung gefreut und sind am Samstag natürlich dabei, wenn 8 Chöre in der Pfalz die Bühne rocken. Am Ende wählt das Publikum den "Song des Abends".
Wir werden mit "Baba Yetu", "Swingin with the saints" und "Get on board" an den Start gehen und selbstverständlich geben wir uns die größte Mühe, den Titel nach Sandhausen zu holen.
Aber noch viel wichtiger ist es, einen schönen Abend mit den anderen Chören zu verbringen. Neben den Gastgebern treffen wir auch auf unseren ehemaligen Chorleiter Özer Dogan mit unseren "SoundHouse-Friends"  Coro Minuetto, die auch schon unsere Gäste waren.

20 Jahre "Mixed Generation". Wir gratulieren ganz herzlich und fiebern dem Samstag entgegen.

Bericht: Uschi Köhler


Mitgliederversammlung

Am Donnerstag, den 22.03.2018 fand im Alten Feuerwehrhaus in Sandhausen unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. Wir konnten 36 Mitglieder begrüßen. Somit waren wir beschlussfähig.

Nach der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Marianne Uhrich bedankte sie sich beim Chor für den großen Einsatz im letzten Jahr an der Sandhäuser Kerwe und an unserem Konzert SoundHouse & Friends. Beides waren tolle Veranstaltungen und für uns Erfolge auf ganzer Linie.
Aber auch das traurigstes Kapitel unserer Chorgeschichte musste angesprochen werden. Die Absage unseres Kappenabends. Noch immer blutet uns das Herz, dass unser bunter Faschingsabend nun der Vergangenheit angehört.

Unsere Schriftführerin Uschi Köhler ließ nochmals alle Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren und Jutta Herzog informierte über die Kasse.

Unser Chorleiter Thomas Hambrecht kam ebenfalls auf unser Konzert SoundHouse & Friends zu sprechen. Er fand den Abend toll und sieht ihn als weiteren Baustein auf dem Weg zu unserem großen Konzert im November. Darauf freut er sich schon sehr, gibt aber gleichzeitig zu bedenken, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Bis zu den Sommerferien soll das komplette Programm stehen, sodass wir noch genügend Zeit für den Feinschliff haben.

Nach dem Bericht unseres Vorstandes, der Kassenwartin, der Kassenprüfer und des Chorleiters wurde der Vorstand einstimmig entlastet und die Jahresrechnung genehmigt.

Unsere neue Chorkleidung für unser großes Konzert und auch der Datenschutz, der nun auch die Vereine erreicht, war dann Thema unter "Verschiedenes". Auch der Titel für unser Konzert wurde bekanntgegeben, den wir an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten möchten.

Wir danken allen Mitgliedern, die an diesem Abend dabei waren.

Nun wünschen wir allen Lesern ein frohes Osterfest und ein paar hoffentlich sonnige freie Tage.

Bericht: Uschi Köhler

NACHRUF!

Es sollte wieder ein toller, bunter Abend in der Festhalle werden. Der SoundHouse-Kappenabend!
Er war mit sehr viel Engagement und Herzblut organisiert, die Büttenreden, die Tänze und Gesangseinlagen waren gekonnt einstudiert und bereit für ein tolles Publikum. Aber es sollte wohl nicht sein. Leider ist es uns nicht gelungen, die Sandhäuser Gemeinde, unsere Freunde und Bekannte aus nah und fern dafür zu begeistern, mit uns gemeinsam in der Festhalle zu feiern.
Wir sind sehr traurig und enttäuscht, dass nun auch der Kappenabend der Vergangenheit angehört. Dadurch ist die Fasnacht aus Sandhausen nun ganz verschwunden.
Dabei hat alles so toll angefangen. Vor 15 Jahren startete der erste Kappenabend "Made by SoundHouse" in der Dorfschänke in Sandhausen. Schon im ersten Jahr war der Saal VOLL! Es war eine super Lokation. Klein, gemütlich, familiär und mit einer Bühne wie für uns gemacht.
Jahr für Jahr war es eine wunderschöne Veranstaltung, bei der die Chemie zwischen Akteuren und Publikum einfach stimmte. Wir waren eine große Familie, die gemeinsam Fasnacht gefeiert hat.
Doch 2012 dann der Schock. Die Dorfschänke war baufällig und wurde geschlossen. So mussten wir uns einen neuen Ort suchen. Da es keine gute Alternative dazu gab, waren wir gezwungen, in die Festhalle in Sandhausen auszuweichen. Viel zu groß, ungemütlich und unpersönlich. Die Stimmung, die wir in der Dorfschänke hatten, konnte leider nie wieder erreicht werden. Unser Publikum verlor sich in der großen Halle und mit der Beschallung über die Anlage der Festhalle hatten wir öfters unsere Probleme. Selbstverständlich gab es sicher auch von uns Beiträge, die nicht so gut beim Publikum ankamen. Aber wir sind halt Amateure. Fakt ist, dass es mit dem Umzug in die Festhalle immer mehr bergab ging. Im letzten Jahr haben wir uns entschlossen, die Halle abzutrennen, um den Saal etwas kleiner und gemütlicher zu machen. Aber auch das hat nicht geholfen. In diesem Jahr war die Resonanz für unseren Kappenabend so gering, dass wir in letzter Minute schweren Herzens die Reisleine ziehen mussten. Für uns das traurigste Kapitel in unserer Vereinsgeschichte.
Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns die ganzen Jahre aktiv und passiv unterstützt haben. Auch wenn wir nun nicht mehr gemeinsam den Faschingssamstag feiern.....IHR SEID DIE BESTEN!
ABER:
Wir trauern um unseren Kappenabend, lassen uns aber unseren Humor nicht nehmen!

Absage Kappenabend



Bericht: Uschi Köhler
 
     
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