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Und der Oscar geht an...

Umjubelte "Nacht der Filmmusik" sorgte für gute Laune in der Festhalle

Vorspann: Woran denkt man, wenn der Begriff "Spielfilm" fällt? Sehr wahrscheinlich an Hollywood, Oscarverleihung und natürlich Kino. Leider sind viele alte Filmpaläste in den letzten Jahren buchstäblich den Filmtod gestorben. Als Hommage an unser Sandhäuser Kino, auch so ein liebenswerter "alter Kasten" mit viel Ausstrahlung, für den 2007 die letzte Klappe fiel, veranstalteten wir die "Nacht der Filmmusik".

Samstag, 26. November. Drehort: Sandhausen, Festhalle. 18:00 Uhr, Einlass. Die Besucher unseres Konzerts kamen sich vor wie bei einer Filmpremiere. Durften sie doch über den roten Teppich defilieren und sich fühlen wie die Hollywoodstars vor der Oscarverleihung.Im Foyer kam man sich vor wie im Kino. Es duftete verlockend nach Popcorn. Von den Wänden grüßten zahlreiche Filmplakate. Blickfang im bis auf den allerletzten Stuhl besetzten Saal (noch ein Stuhl mehr und die Festhalle wäre wahrscheinlich geplatzt) war der goldene, drei Meter hohe Oscar, der bei unseren Gästen für Ah's und Oh's sorgte und andeutete wohin die Reise ging. Nachdem das Publikum in den imaginären "roten Plüschsesseln" Platz genommen hatte, wurde es noch von zwei fliegenden Händlern (verdiente Träger des silbernen Bauchladens am Bande: Nadja und Simon Woschko) mit Ültje-Erdnüssen und M&M's versorgt. Ganz so, wie es sich eben für einen schönen Kinoabend gehört.

Vorfilm: Doch was kommt bekanntlich vor dem Hauptfilm? Richtig, die Werbung. In einem kurzen "Tour de Sponsor"-Film, den die vielversprechenden Jungfilmer Philipp Valentin und Lukas Eichert drehten, wurden unsere finanziellen Unterstützer vorgestellt. Während die Zuschauer bei jedem Sponsor applaudierten (!), schworen  Regisseur Özer Dogan und Produktionsleiterin Marianne Uhrich hinter der Bühne noch schnell die Hauptdarsteller auf den folgenden Film mit Überlänge ein.

Hauptfilm: Nachdem auch der Vorfilm mit der Vorstellung aller Mitwirkenden zu Ende war, hieß es aber endlich: Kamera ab, Ton läuft uuund Action! Der Vorhang ging auf, das Pubilkum war völlig baff, denn das erste was es zu sehen bekam - waren bunte, aufgespannte Regenschirme. Los ging's nämlich mit "Singin' in the rain" , wer erinnerte sich da nicht an die unvergessliche Regenszene mit Gene Kelly, der im knöcheltiefen Wasser herum planscht. Nach dem ersten Lied übernahmen unsere Aktiven Christine Münkel und Christian Niemann das Mikrofon. Und was Whoopie Goldberg oder Billy Christal schon bei der Oscarverleihung bewiesen haben, das können unsere Beiden schon lang: nämlich charmant, witzig und gekonnt durch das Programm führen. Dieses wurde fortgesetzt mit drei wunderschönen Songs: "Moon River" aus "Frühstück bei Tiffany", da hatte wohl jeder Audrey Hepburn mit ihren Rehaugen und dem Kleinen Schwarzen vor Augen, dem französischen Papierflieger "Cerf-volant" aus "Die Kinder des Monsieur Matthieu und "Que Sera". Einfach eine Wucht, wie unsere Solistin Daniela Schühler diesem alten Doris Day-Schmachtfetzen durch ihre Interpretation neues Leben einhauchte. Der nächste Block behandelte das Thema Zeichentrickfilm. Zunächst aus "Shrek - der tollkühne Held" (Sie wissen schon, das ist dieser irre Typ: grasgrün, immer schlecht gelaunt, aber irgendwie trotzdem nett) das märchenhafte "Hallelujah", eines der meisten nach gespielten Lieder überhaupt, fünf Minuten später brandete ohrenbetäubender Applaus auf für eine glänzende Vokalversion des Jazzklassikers "Pink Panther" unserer Kleingruppe. Gänsehaut pur dann bei Colours of the Wind", ein Song aus "Pocahontas", der zum Träumen einlud und traumhaft schön vorgetragen wurde von unserer Sängerin Uschi Köhler. Zum Dank tobte ein wahrer Beifallssturm durch die Halle. Anschließend trafen wir die Familie Feuerstein, begrüßten sie mit Ya-ba-da-ba-do und setzten kurz darauf Fred Feuerstein vor die Tür. Da nützte es auch nichts, dass er noch verzweifelt nach seiner Wiiilma rief. Abgerundet wurde dieser Teil von "When You Believe", man höre und staune, SoundHouse kann sogar Hebräisch. Das Publikum verneigte sich mit Standing Ovations. Ein Medley aus "Sister Act"bestehend aus "Ain't No Mountain High Enough", "Shout", "Oh happy Day" beschloß dann auch schon den ersten Teil unseres Streifzugs durch die Filmgeschichte und wir verabschiedeten unsere restlos begeisterten Gäste zur Pause in die legendäre "Movie-Bar", die wir kurzerhand auch wieder zum Leben erweckten. Der zweite Teil begann mit einer großen Überraschung. Auf der Bühne tat sich - nichts! Doch dann vernahm man ein leises Gemurmel, welches sich allmählich steigerte, die Band spielte die ersten Takte des James-Bond-Themas, sämtliche Türen der Festhalle flogen auf und alle Sängerinnen und Sänger strömten durch den Saal auf die Bühne, wo das Konzert mit einem James-Bond-Medley fortgesetzt wurde.Bei "Live and let die" wurde es erstmals richtig laut in der Halle und das Podium verschwand in einer Symphonie aus Feuer, Rauch und Licht. Martina Woschko wickelte meisterlich Mr. "Goldfinger" um denselben und "For your eyes only" aus "James Bond  - In tödlicher Mission" wurde tödlich gut interpretiert von Uschi Köhler. Da hätten sicher auch Shirley Bassey und Sheena Easton kräftig Applaus gespendet. Bevor wir zum Schluß-Halali bliesen, durften sich die Zuschauer noch kurz erholen. Erstens bei der "Unchained Melody" - da kommt einem doch gleich die Töpferszene aus "Ghost - Nachricht von Sam" in den Sinn - und zweitens bei "Pretty Woman". Glänzend: Unser Sänger Mathias Lassen alias Roy Orbison, einfach eine coole Rampensau. Doch dann ging in der Abteilung Tanzfilme nochmal so richtig die Post ab. "Footloose", "(I've had) the time of my life", "Fame", "Flashdance... What a Feeling", ein Titel fetziger als der andere, wobei sich unsere Band die Seele aus dem Leib spielte und die  Zuhörer rockten was das Zeug hielt. Der "Who"-Klassiker "Pinball Wizard" beendete eigentlich ein sensationelles musikalisches Filmfestival. Eigentlich. Doch die hungrige Meute wollte mehr und sie bekam mehr. Nach einem beschwingtem "Your the one that I want" und dem heiteren  "We go together", beides aus "Grease", war unsere großartige Show dann aber nach drei Stunden endgültig abgedreht und im Kasten.

Abspann: Moment, es fehlt ja noch die Oscarverleihung. Die Nominierten sind: Beste Musik: unsere Rockband, bestehend aus: Hans-Peter Breiter (Gitarre), Alex Götz (Keyboard), Marcus Haag (Percussion), Thomas Hambrecht (Keyboard), Thomas Metzger (Drums) und Peter Rams (Bass)   Musik); Matthias "Mutze" Reith (für die wieder mal geniale Lightshow); Roger Roller  und Uwe Sommerfeld (für den fetten, astreinen Sound); Theo Herzog und Guido Köhler (beste Kamera): Conny Knobel und Marion Müller (beste Choreografie); Marion und Jürgen Herpel (für den sagenhaften Oscar). Und der Oscar geht an: ALLE!

Außerdem werden von uns noch Ehrenoscars für ihr "Lebenswerk" verliehen: an Thomas Hambrecht: unser Co-Chorleiter, der Mann am Klavier, rechte und linke Hand von Chorleiter Özer Dogan. An Marianne "Tschakka - Wir schaffen das!" Uhrich: Mädchen für alles, 24 Stunden on the job,  Anheizerin, Produktionsleiterin, eben eine Verwaltungschefin par excellence. Und natürlich an Özer Dogan: Regisseur, Dirigent, musikalischer Leiter, Bandleader, Impressario, kurz: der Chef de Mission. Schließlich geht eine letzte goldene Statue an die vielen "Komparsen", die aus Platzgründen hier nicht genannt werden können, ohne die unsere "Nacht der Filmmusik" aber nicht möglich gewesen wäre.

Uuund Schnitt! The End. 

Ein Konzert kostet viel Geld

Und daher bedanken wir uns für die freundliche Unterstützung unserer "Nacht der Filmmusik" bei folgenden Sandhäuser Firmen: Bäckerei Breiter, Blumen Bernhard, Blume Exklusiv, Burg-Apotheke, Bücherstube am Rathaus, Die Blume, Fashion Point, First Reisebüro Seiler, Hardtwaldapotheke, Meister Eder, Optik Mattern und Volksbank Kraichgau.

SoundHouse auf dem Weihnachtsmarkt

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind.Der Weihnachtsmarkt hält am Wochenende wieder Einzug auf dem Lège-Cap-Feret-Platz und im Schulhof der Grundschule. An unserem Stand verwöhnen wir sie wieder mit leckerem Flammkuchen und gebackenem Schafskäse aus dem Pfännchen. Um sich aufzuwärmen stehen an Getränken bereit: Glühwein und verschiedene Kaffee- und Kakaospezialitäten mit/ ohne Schuss.Wem es dann wieder zu heiß geworden ist, der darf sich gerne wieder mit einem Glas Sekt abkühlen.Unser Stand befindet sich genau in der Mitte des Schulhofs, ist also nicht zu übersehen.

Thomas Hirscher

 
     
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