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Rückblick 2010

90 Jahre AGV

Nur drei Stunden nach dem unglaublichen 4:0-Sieg gegen zahme Gauchos aus Argentinien traten wir anlässlich des 90. Geburtstags des AGV auf dem Festbankett im Sängerheim auf. Trotz Fussball und anschließendem ausgiebigen Feierns, war es für uns Ehrensache die Einladung anzunehmen und dem AGV zu seinem Jubiläum musikalisch zu gratulieren. Mit flotten Songs zum Mitsingen- und klatschen unterhielten wir die zahlreich erschienenen Gäste.Wegen der großen Hitze wurde nach dem offiziellen Programm im Freien weitergefeiert. Bei einem kühlen Bier wurde dabei nicht nur über Fussball diskutiert.Wir bedanken uns für die Einladung und wünschen dem AGV weiterhin alles Gut und "Glückauf".


Auftritt im Darmstädter Hof Centrum

Diesen Samstag, 04.12.2010, treten wir zu unserem letzten Auftritt im Jahr 2010 an. Ab 16:00 Uhr können sich Sandhäuser (natürlich auch alle anderen) von ihren anstrengenden Weihnachtseinkäufen etwas entspannen und in der Passage des DHC in Heidelberg (Eingang Hauptstraße) einigen Songs aus unserem Programm lauschen.Unsere Empfehlung: Machen Sie mal Pause und hören Sie uns zu im DHC.


Himmlischer Auftritt im DHC

Einen schönen Auftritt hatten wir am 04.12.2010 in der Passage des Darmstädter Hof Centrums in Heidelberg. Schon beim Opener "Clap Your Hands and sing Hallelujah" blieben Passanten, die sonst eilig vorbeigelaufen wären, stehen und hörten uns zu.Während wir unseren Auftritt mit "Hallelujah" und "Candle of Hope" fortsetzten, legten immer mehr Zuhörer bei uns eine Pause ein. Und spätestens bei "When You Believe" herrschte eine besinnliche, vorweihnachtliche Stimmung. Unsere Solistin Uschi verzaubert mit ihrer tollen Sopranstimme eben einfach alle. Nach dem letzten Song "Amen" gesellte sich auch noch das Heidelberger Christkind samt Weihnachtsengel und Weihnachtsmann zu uns und verteilte Geschenke an alle.Einfach himmlisch.


Chorausflug

Bier, Brauereien - Bamberg
Erlebnisreicher Vereinsausflug ins fränkische Rom

Bamberg und das Bamberger Land besitzt die höchste Brauereidichte der Welt. Um das zu überprüfen starteten am 30.April 35 passionierte Bierliebhaber und soche, die es noch werden wollten, zu einem Wochenendausflug nach Bamberg. Nach einer kurzweiligen und mit einigen Liedern unterstützten vierstündigen Busfahrt, auf der sich verdächtig viel Leergut angesammelt hatte, kamen wir im Gasthof "Büttel" in Geisfeld an. Dem frugalen Abendessen schloss sich ein "Kegeln in den Mai" auf den hauseigenen Kegelbahnen an. Zwei Gruppen versuchten bei kegeln mit links für Rechtshänder und umgekehrt, sowie kegeln verkehrt herum, den Kegelkönig zu küren. Der Wettkampf endete schiedlich, friedlich unentschieden. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wartete richtig viel "Arbeit" auf uns. Zunächst liefen wir mit einer Stadtführerin zwei Stunden kreuz und quer durch die verwinkelte und hügelige Bamberger Altstadt, die seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Dabei erfuhren wir, dass Bamberg wie die italienische Hauptstadt auf sieben Hügeln erbaut ist, daher auch der Beinahme "fränkisches Rom". Natürlich besichtigten wir auf einem dieser Hügel auch den Dom mit seinem weltberühmten "Bamberger Reiter" und dem einzigen Papstgrab nördlich der Alpen. Im Innenhof der Kaiserpfalz legten wir eine kurze Pause ein, um die anwesenden Touristen musikalisch zu unterhalten. Auf unseren weiteren Rundgang passierten wir auch "Klein Venedig", das sind 24 ehemalige, mittelalterliche Fischer- und Gerberhäuser, die sich dichtgedrängt am Flussufer aneinanderreihen und das Alte Rathaus, welches sich auf einer Insel in der Regnitz befindet. Bemerkenswert ist natürlich auch, dass es in Bamberg immer noch 9 Brauereien gibt, bei gerade mal 70000 Einwohnern. Der Chronist konnte aus Zeitgründen leider nicht alle ausprobieren. Vor dem nächsten Programmpunkt blieb noch genügend Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend konnten wir uns bei einer Schifffahrt die Regnitz, den Hafen und den Rhein-Main-Donau-Kanal noch etwas genauer anschauen. Zum Abendessen ging es dann in die Brauerei "Schlenkerla", quasi das Bamberger Hofbräuhaus, inklusive Massenabfertigung, aber trotzdem sehens-, essens- und trinkenswert. Es heißt, jeder Besucher muss dort das "Aecht Schlenkerla Rauchbier" probieren, sonst war er nicht in Bamberg. Dieses Bier ist sehr gewöhnungsbedürftig, weil es extrem nach geräuchertem Schinken schmeckt. Dennoch mundete es den meisten von uns ganz vorzüglich. Nach einer dreistündigen Völlerei trafen wir uns dann noch mit einem Nachtwächter, der uns durch die nächtliche Stadt führte und uns mit der Geschichte und den Geschichten des fränkischen Roms bestens unterhielt. Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Koffer packen. Vor dem Aufbruch hielten wir den versammelten Hotelangestellten noch ein Abschiedsständchen. Während der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher zu einem echten Geheimtipp, dem Kräutermuseum in Abtswind, auch Königreich der Sinne genannt. Während einer umwerfend komischen Führung mit dem schrulligen Besitzer (ein echtes Original) lernten wir alles über Tee, Kaffee und exotische Gewürze kennen. Besondere Highlights des Museums sind die größte Teekartonsammlung (10000 Stück) und die einzige Teeaufgussbeutelwettrennmaschine der Welt. Der Teebeutel des Verfassers diese Artikels feierte übrigens einen souveränen Start-Ziel-Sieg, welcher mit einer Flasche Frankenwein belohnt wurde. Nach diesem wirklich berauschenden Erlebnis für alle Sinne ging es dann aber schnurstracks in Richtung Heimat.

Fazit
Bamberg und das Bamberger Land waren (und sind) eine Reise wert. Einfach liebenswert, nicht nur für Bierliebhaber. Ein dickes Lob geht auch dieses Jahr wieder an Gabi und Inge vom Vergnügungsausschuss, die diesen genialen Ausflug wieder bis in die kleinste Kleinigkeit perfekt geplant haben.


Ferienprogramm

Im Steinbruch wurde es laut
Ausflug in den Nußlocher Steinbruch

Vergnügliche Stunden erlebten am 1. September 25 Kinder und vier Betreuer im Rahmen des Sandhäuser Ferienprogramms im Nußlocher Steinbruch. Zur Begrüßung hatte Herr Maier, der uns durch den Steinbruch führte, auch gleich eine Überraschung parat: extra für uns wurde nämlich eine Sprengung vorbereitet. Zuerst sahen wir zu, wie so eine Sprengung präpariert wird. Zunächst werden mehrere 25 Meter tiefe Löcher in den Felsen gebohrt, danach werden die Sprengstoffbehälter, die im Prinzip nur aus Kunstdünger und Dieselöl bestehen, in die Löcher hinab gelassen und diese wieder verschlossen. Um die Explosion zu beobachten, mussten wir uns aber an einen sicheren Ort begeben. Auf dem Weg dorthin kamen wir an kleinen Teichen, steil abfallenden Felswänden, einsamen Geröllhalden und riesigen Lastern und Baggern vorbei. Endlich am Ziel angekommen, dauerte es aber noch etwas, bis der Sprengmeister den Knopf drückte. Für die Kinder war das aber kein Problem. Man vertrieb sich die Zeit mit einer kleinen Schlammschlacht oder begab sich auf die Suche nach Versteinerungen. Dann war es aber doch so weit: mit einem lauten Knall lösten sich 22.000 Tonnen Kalkstein aus dem Felsen. Das Gestein wird zerkleinert und mittels Seilbahn nach Leimen transportiert, wo die Heidelberger Zement AG daraus Zement herstellt, immerhin 650.000 Tonnen pro Jahr. Herr Maier erklärte uns auch, dass der Kalkstein noch ca. 20 Jahre abgebaut wird. Danach wird der Steinbruch stillgelegt und in ein Naturschutzgebiet umgewandelt, was er heute zum Teil auch schon ist. Nachdem sich die Rauchwolken verzogen hatten, durften die Kinder, ausgerüstet mit Hammer und Schutzbrille, noch ausgiebig Steine nach Kristallen und Fossilien abklopfen und die schönsten Stücke gleich mitnehmen. Da wurde so mancher Rucksack ziemlich schwer. Bevor wir mit dem Bus wieder nach Sandhausen zurück fuhren, stärkten wir uns noch mit heißen Würstchen und Libella. Fazit: das war ein spannendes Erlebnis, das den Kindern und uns Beteuern viel Spaß gemacht hat.


Hochzeitsingen in Stutensee

Für ein Hochzeitsingen ist uns kein Weg zu weit. Und da unser guter Ruf schon bis Stutensee-Blankenloch gedrungen ist, machten wir uns am 8. Mai auf die Fahrt in die dortige kath. Kirche St. Josef. Das Brautpaar Stefanie und Tobias Jäger wünschte sich mit "You are so beautiful" (wird gerne gehört auf Hochzeiten) und "When you believe" (wird noch lieber gehört) zwei Klassiker des Hochzeitsingens sowie zum Ausmarsch "Lord, I know I've been changed". Diese Wünsche wurde von natürlich gewohnt zuverlässig erfüllt und das Brautpaar konnte sich solchermaßen gut gelaunt in die Flitterwochen begeben.


Levin ist da!

Wie im siebten Himmel fühlen sich derzeit auch unser Chorleiter Özer Dogan und seine Lebensgefährtin Katja. Denn sie wurden am 03.12.2010 um 10:49 Uhr stolze Eltern eines prächtigen Stammhalters namens Levin. Der junge Mann hatte es zwar etwas eilig, das Licht der Welt zu erblicken, ist aber mit seinen 49 cm und 2800 g schon ziemlich putzmunter. Natürlich schließt sich die SoundHouse-Familie mit großer Freude den zahlreichen Glückwünschen an.


Marathonauftritt

3 Auftritte an einem Wochenende
Jumelage - Hochzeit - Konfirmandeneinführung

Am letzten Wochenende hatten wir einen wahren Auftrittsmarathon zu absolvieren. Los ging's am Freitag mit dem Festakt im neuen Feuerwehrhaus anlässlich der 30jährigen Städtepartnerschaft zwischen Sandhausen und Lège-Cap-Ferret. Mit einigen Songs aus unserem Programm, darunter natürlich auch, und extra für unsere französischen Freunde, der Chanson "Cerf-Volant", trugen wir zur guten Stimmung an diesem Abend teil und erhielten dafür auch viel Applaus.

Tags darauf sangen wir auf einer ganz besonderen Hochzeit in der ev. Kirche. Unser Sänger Christian Niemann heiratete seine Anke. Das Brautpaar wünschte sich zu seinem Ehrentag die Lieder "Hallelujah", "When You Believe", "Oh Happy Day" und passenderweise "Chapel of Love". Diese Wünsche waren uns natürlich Befehl. So leisteten wir unseren Beitrag zu einer gelungenen Hochzeitszeremonie in dieser "Kapelle der Liebe", die auch den anwesenden Gästen, von denen viele eigens aus Norddeutschland für ihren Hamburger Jong angereist waren, viel Spaß bereitete.

Kaum 18 Stunden später fanden wir uns erneut in der ev. Kirche ein, um, wie schon seit Jahren, den Gottesdienst zur Einführung der Konfirmanden mit einigen Liedern musikalisch zu umrahmen.Die versammelte Gemeinde war an diesem sonnigen Sonntagmorgen bester Laune und spendete nach jedem Lied kräftigen Beifall und lies es sich auch nicht nehmen uns mit einem langen Schlussapplaus zu verabschieden. Dafür lohnt es sich doch, sonntags auch mal etwas früher aufzustehen. Und am Samstag geht der "Stress" schon wieder weiter. Wir singen um 17:00 Uhr in der Sandhäuser Tennishalle, wenn es heißt: "TC rocks".


Sandhäuser Kerwe

Super Wetter, tolle Gäste, klasse Kerwe

Die Kerwe 2010 ist abgehakt. Die Nachlese: Pünktlich zum Aufbau am Freitag machte der Nebel Platz für das übliche Sandhäuser Kerwewetter: strahlender Sonnenschein an allen drei Tagen. Aber bevor der Trubel für uns los ging, mussten wir noch eine Hiobsbotschaft für unseren Stand überstehen. Doch auch dieses Problem wurde von unseren famosen Ingenieuren mit Bravour gelöst. Das passiert nun mal, wenn man sich auf andere Leute verlässt. Danach konnten aber auch wir uns ganz dem "Fest der Feste" widmen. Der Kerwesamstag begann wie immer mit dem Hobbykünstleraustellungseröffnungssingen in der Festhalle.30 Jahre Hobbykünstler, davon die letzten 8 Jahre mit musikalischer Begleitung durch uns, das kann sich sehen (und hören) lassen. Unser Motto für den anschließenden Umzug hieß "SoundHouse - der Chor der Zukunft". Während des "spacigen" Rundgangs strahlten wir in unserem silbernen Outfit und die Menschenmassen am Straßenrand mit der Sonne um die Wette. Nach der offiziellen Eröffnung brummte dann aber drei Tage das Geschäft, so das die Kerwe wieder mal viel zu schnell vorbei war. Wir hatten viel Arbeit und Stress, aber, so wie unsere Gäste, auch viel Spaß. Und das ist die Hauptsache. Mathematisch ausgedrückt könnte man sagen: Wetter super = Gäste gut gelaunt = Kerwe spitze. Zum Abschluss wieder die ultimative Lobhudelei.

Wir sagen:

D en vielen, vielen Gästen
A llen fleißigen und unermüdlichen Arbeitsbienen
N icht zu vergessen: Unserem Kerwepetrus, der für das tolle Wetter sorgte
K uchenbäckern und -spendern
E nde des Artikels


Sandhäuser Weihnachtsmarkt

SoundHouse auf dem Weihnachtsmarkt

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind und auch der Weihnachtsmarkt hält am Wochenende wieder Einzug auf dem Lège-Cap-Feret-Platz und im Schulhof der Grundschule. An unserem Stand verwöhnen wir sie wieder mit leckerem Flammkuchen und gebackenem Schafskäse aus dem Pfännchen. Um sich aufzuwärmen stehen an Getränken bereit: Glühwein und verschiedene Kaffee- und Kakaospezialitäten mit/ ohne Schuss.Wem es dann wieder zu heiß geworden ist, der darf sich gerne wieder mit einem Glas Sekt abkühlen. Unser Stand befindet sich genau in der Mitte des Schulhofs, ist also nicht zu übersehen.


Sommerfest und Wintermärchen

m letzten Sonntag trafen sich unsere aktiven und passiven Mitglieder zum sommerfestlichen Brunch im Walter-Reinhard-Stadion. Während sich die Kinder auf dem Spielplatz vergnügten oder sich beim Fussball spielen austobten, ließen es sich die Erwachsenen bei kühlen Getränken und feinen Speisen vom kalten Buffet auf der Sonnenterrasse einfach gut gehen. Um 16:00 Uhr hieß es dann: "Chor-Viewing". Wir schauten uns gemeinsam das grandiose 4:1 gegen unseren Lieblings-"Erzfeind" England an und waren uns nach dem Spiel alle einig: das war nach 44 Jahren die endgültige Revanche für Wembley '66. Das südafrikanische Wintermärchen geht also weiter. Das war Dank der super Organisation von Martina und Petra vom Festausschuss wieder ein äußerst gelungenes Sommerfest.


SoundHouse & Friends

SoundHouse & Friends brannten ein musikalisches Feuerwerk ab
Sechs Chöre boten in der Festhalle einen Liederabend vom Feinsten

Am letzten Samstag luden wir zum zweiten mal zu unserem Liederabend in die Festhalle ein. Und war es im November 2007 ein 5-gängiges musikalisches Festessen, das wir unseren Gästen auftischten, so wurde diesmal unter dem Motto "SoundHouse & Friends" ein sechsstufiges Feuerwerk moderner Chormusik abgebrannt.

Stufe 1: der KANONENSCHLAG. Als Gastgeber eröffneten wir das Spektakel und schickten gleich mal ein "Hallelujah" (von Leonard Cohen) gen Festhallendecke, gefolgt vom französischen Papierflieger "Cerf-Volant" einem wunderbaren Chanson aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu". Nachdem unsere 1. Vorsitzende Marianne Uhrich das erwartungsvolle Publikum begrüßt hatte, wurde unsere Sängerin Marion Müller vom Badischen Sängerbund für 25 Jahre Chorleidenschaft geehrt. Anschließend übernahm Christine Münkel das Mikrofon, um durch den weiteren Abend zu führen. Wir beschlossen unseren Auftritt mit drei weiteren Titeln, darunter, als Premiere, "Pinball Wizzard" von The Who.

Es wurde die zweite Stufe gezündet: das KNALLBONBON. Mixed Generation hatten den "weiten" Weg aus Harthausen in Sandhausens gute Stube gefunden. Die 30 Sänger und Sängerinnen überzeugten die Zuhörer mit schönen, ruhigen Balladen von Brian Adams ("Everything I Do"), Billy Joel ("Uptown Girl"), und Robbie Williams ("Angel"), die sie gemäß ihrer Philosophie attraktiv und anspruchsvoll vortrugen. Der Lohn war lang anhaltender Beifall.

Die dritte Stufe: das BENGALISCHE FEUER. Feurig war es in der Tat, was der Projektchor Belcanto den Gästen zeigte. Der Sandhäuser Chor hatte ein Heimspiel und wurde demzufolge vom Publikum mit vielen Vorschusslorbeeren empfangen. Und die 40 Frauen und ihre Frontfrau, Chorleiterin Anetta Stanewa-Gilbert, verdienten sich ihre Lorbeeren mit einem Auftritt, der die Festhalle rockte. Mit fetzigen Gospels brachten sie die Zuschauer zum Rasen und mussten selbstverständlich eine Zugabe geben. Dieser Frauenchor ist ein richtiger Ladykracher und eine wirkliche Bereicherung für die Sandhäuser Chorlandschaft.

Nach der Pause wurde die vierte Stufe abgefeuert: der BÖLLER. Der Reilinger Chor Sing2gether entführte die Zuhörer mit Stücken aus den Musicals "König der Löwen" und Hair zurück in die 1990er Jahre bzw. in die Flower-Power und Hippie-Zeit der späten 1960er. Der Gesangverein singt, was Spaß macht und dass es dem Publikum Spaß machte merkte man am warmen Applaus.

Bevor die nächste Rakete abgefeuert wurde, wurde unserem Edelfan, Frau Erika Schwebler, vom versammelten Auditorium ein Geburtstagsständchen vorgetragen. Ein Happy Birthday von einem 400 Mann/Frau starken Chor bekommt man auch nicht alle Tage.

Der nächste Kracher war das BRILLANT-FEUERWERK. Und brillant ist das richtige Wort für einen Auftritt der Extraklasse des Ensembles finetunes aus St. Leon-Rot. Mit toller Mimik und Gestik sowie ausdrucksstarken Stimmen und eigenwillig interpretierten Songs von Michael Jackson ("Black Or White"), Dave Brubeck ("Take 5"), Billy Preston ("You Are So Beautiful") und dem lustigen "Kann man Frauen trauen" von Hans Unterweger rissen die 11 Frauen und Männer das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin, aber erst nachdem es wieder den Mund geschlossen hatte, der vor lauter staunen weit offen stand. Da kann es sich der Dirigent Konrad Knopf auch schon mal leisten, während eines Titels die Bühne zu verlassen. Ein fabelhafter Vortrag einer fabelhaften Gruppe. Logisch, dass die "schönen Töne" nicht ohne Zugabe abtreten durften.

Die sechste und letzte Stufe: die STERNSPRITZER. Wer sie schon 2007 in der Festhalle erleben durfte, wusste was ihm von den Rosa Kehlchen aus Heidelberg blühte. Die 15 Wunderkerzen boten wieder eine umjubelte Show mit bekannten Liedern, aber mit Texten, bei denen sich die Zuschauer vor Lachen den Bauch hielten. Wenn Dahlia Lavi wüste, was aus ihrem "Wann kommst du" geworden ist! Erst nach vier Zugaben und mit einem letzten "Hallelujah" durften die Rosa Kehlchen nach dieser spritzigen Vorstellung die Bühne wieder verlassen. Der Chor bewies einmal mehr, dass die rosa Männerwelt gar nicht so blass ist. So schließt sich der Kreis.

SoundHouse und Freunde sorgten wieder für einen sehr unterhaltsamen Abend, der die notenreiche Palette der Chormusik den Zuschauern hörens- und sehenswert näher brachte.

Auf so einer Veranstaltung wird gesungen, getrunken und gelacht, es muss aber auch geschafft werden. Daher bedanken wir uns bei den vielen fleißigen Helfern in der Küche und beim Auf- und Abbau, bei Christine Münkel für die tolle Moderation und bei Mutze für die geniale Ausleuchtung der Bühne. Jeder von euch hat seinen Teil dazu beigetragen, die musikalischen Raketen steigen zu lassen.

 
     
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