Ein arbeitsreiches und zugleich sehr motivierendes Probewochenende liegt hinter unserem Chor. Am vergangenen Samstag und Sonntag trafen sich alle Sängerinnen und Sänger, um sich intensiv auf die bevorstehenden Konzerte vorzubereiten.
Gleich zu Beginn stellte uns eine ausgefallene Heizung vor eine kleine Herausforderung. Kurzerhand wurden Heizgeräte organisiert, Rollläden heruntergelassen und alle rückten etwas enger zusammen. Trotz der kühlen Temperaturen war die Stimmung bestens – und Bewegung gab es ohnehin genug. Unsere Choreografin zeigte sich begeistert davon, wie engagiert alle mitarbeiteten.
Unser Chorleiter erklärte den Samstag augenzwinkernd zum „Labertag“ – also zu einem Probentag, an dem besonders genau hingehört, erklärt und an Details gefeilt wurde. Passend dazu trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Glück ist, wenn der Alt einsetzt.“ Eine Botschaft, die er uns gleich mit auf den Weg gab.
In den einzelnen Stücken ging es vor allem um musikalische Feinheiten: Bei Junimond standen präzise Einsätze im Mittelpunkt. In Hold Back the River überzeugten die Frauen besonders im Rhythmus, während die Männer die Tonhöhe sicher halten sollten – und das über das ganze Stück hinweg. Immer wieder betonte unser Chorleiter: „Versteckt euch nie – ein Chor ist nicht zum Verstecken da.“
Auch klangliche Experimente gehörten dazu: Die Männer stellten sich zeitweise an die Außenseiten des Chores. Das Ergebnis überzeugte sofort – der Klang erinnerte an die „Fontänen“ aus unserem letzten Konzert und wirkte besonders eindrucksvoll.
Viele weitere Stücke wurden intensiv erarbeitet: Ausdruck in When You Believe, rhythmische Akzente bei Joshua Fit the Battle, feine Dynamik in Wunder geschehen oder das sichere Fundament bei Bridge over Troubled Water. Besonders stark präsentierten sich die Frauen bei einer eigenen Probe. Zwischendurch sorgten humorvolle Kommentare unseres Chorleiters für gute Laune – etwa als er scherzte, dass man das versteckte „S“ bei „Scarborough“ trotzdem noch hören könne.
Auch musikalische Beiträge aus dem Ensemble bereicherten das Wochenende: ein Klaviersolo von Thomas, ein Gitarrensolo von Sébastien sowie ein zweistimmiges Stück einer Kleingruppe – ganz ohne Text, inspiriert von einem isländischen Künstler.
Neben der intensiven Probearbeit kam auch das gemeinsame Essen nicht zu kurz: Zur Mittagspause stärkten sich alle mit Laugenstangen, später gab es eine große Auswahl köstlicher, selbstgebackener Kuchen. Am Abend wurde gemeinsam Pizza bestellt, und am Sonntag fanden schließlich auch die letzten Kuchenreste dankbare Abnehmer.
Am Sonntag ging es mit frischer Energie weiter. Das Motto des Tages verriet das T-Shirt unseres Chorleiters: „Laaange Vokale – kurze Konsonanten.“ Mit Unterstützung von Percussionist Alex wurden schließlich alle Stücke komplett durchgespielt. Gitarrist Hans-Peter ist derzeit noch im Urlaub und wird in der kommenden Woche zur Generalprobe dazustoßen.
Nach diesem intensiven Wochenende sind sich alle einig: Die Stücke sitzen, der Chor ist bestens vorbereitet und die Vorfreude wächst. Unser Chorleiter zog einen Vergleich aus dem Leistungssport: Profis trainieren kurz vor dem Wettkampf besonders intensiv und fahren danach das Pensum herunter, um beim Wettkampf ihr Maximum abrufen zu können. Genau an diesem Punkt fühlen wir uns jetzt auch – bereit für die Bühne.
Soirée und Matinee
Am Samstag, 21. März um 19 Uhr laden wir zu unserer Soirée ein.
Am Sonntag, 22. März um 11 Uhr folgt die Matinee.
Beide Veranstaltungen sind bereits ausverkauft – worüber wir uns sehr freuen!
Wer diesmal keine Karten mehr bekommen hat, darf sich schon jetzt ein Datum vormerken:
Am 28. November 2026 findet unser großes Konzert in der Christuskirche Sandhausen statt.
Wir freuen uns auf zwei wunderbare Konzerte – und darauf, unser Publikum musikalisch zu begeistern.
